“HMU” – was soviel heißt wie “hit me up” stand in diesem Jahr am häufigsten im User-Status. Facebook-Mitarbeiter Lars Backstrom veröffentlichte eine Trend-Analyse der Statusmeldungen von den 500 Millionen Facebook-User. Weder das “Bieber Fever”, noch die Fußball Weltmeisterschaft sind so oft im Status vertreten wie die eigene Langeweile. “HMU” soll zur Kontaktaufnahme auffordern und jemanden vor Langweile retten oder von der Arbeit abhalten. Die ganze Liste der Top Status Trends gibts hier: Mehr…
Zwei schwedische Journalisten, Bosse Lindquist und Jesper Huor, begleiteten Julian Assange insgesamt sechs Monate lang und brachten nun einen einstündigen Dokumentarfilm heraus. Wikileaks-Aktivisten wurden diesen Sommer interviewt, während sie die Irak-Dokumente aufbereiteten, die mittweile die US-Regierung in Aufruhr versetzte. Der Film gibts mittlerweile bei vimeo hier: Mehr…
Das Wort ist stärker als das Schwert. Die Wikileaks-Sympathisanten, die unter dem Namen “anonymous” auftreten, rufen dazu auf, die Leaks der Enthüllungsplattform im Internet zu verbreiten – anstatt die Webauftritte von Unternehmen anzugreifen, die Wikileaks die Unterstützung untersagten. Das sagt zumindest eine Flyervorlage, die im Netz kursiert. Wörtlich steht dort folgendes: Mehr…
Ein Forscherteam mag herausgefunden haben, dass gerade negative Beiträge die Foren belebt. Je emotionaler ein Thema oder nur ein Posting ist, umso mehr Beiträge hat ein Thread – Aktivität hänge direkt mit der Negativität zusammen. Um die Dynamik der Forennutzer zu untersuchen, durchforsteten die Wissenschaftler aus fünf Jahren insgesamt 250.000 Beiträge in über 100.000 Threads von 18.000 Nutzern. Mehr…
Egal wie viele Angriffe, Kündigungen und Verbote auf die Enthüllungsplattform Wikileaks abzielen, die Seite ist nicht vom Netz zu kriegen. James Cowie, Chief Technology Officer der Firma Renesys untersuchte in den letzten Wochen die Verfügbarkeit von Wikileaks im Netz. Seitdem die kritischen Geheimdienstberichte veröffentlicht worden sind, ist die Domain wikileaks.org ständigen Angriffen ausgesetzt. Aber weder die Kündigung des Amazon-Webspace, noch die der Spendenmöglichkeit via Paypal, Visa und Mastercard lässt den umstrittenene Inhalt aus dem Netz verschwinden. War die .org Domain nicht erreichbar, wich man auf wikileaks.ch aus. Per Twitter wurden sogar reine IP-Adressen ausgetauscht, worunter Wikileaks-Inhalte erreichbar waren.
Das dezentrale Internet machts möglich, Wikileaks ist nicht klein zu kriegen.
Das Verlangen nach der verbotenen Frucht: Warnhinweise auf Film- und Computerspielpackungen machen für Spieler die Artikel erst richtig interessant. Das will die Uni Erfurt und die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover nun festgestellt haben. Jugendliche sollen einen Drang haben, “eben gerade solche Titel zu nutzen, für die sie eigentlich zu jung sind”, behaupten die Experten. Dieses Phänomen dürfte weder neu noch überraschend sein, denke man an den “Parental Advisory”-Hinweis amerikanischer Tonträger, der vor unfläten Texten “warnen” soll und schließlich zur Kult-Auszeichnung wurde. Mehr…
Das umstrittene Computerspiel “1378(km)”, das schon Anfang Oktober erscheinen sollte, wird morgen in einer Präsentation nun doch veröffentlicht. Anschließend soll es eine Podiumsdiskussion geben, denn in dem Halflife-2-Modifikation schlüpft man in die Rolle von DDR-Flüchtlingen oder Grenzsoldaten, und darf versuchen zu entkommen bzw. andere auch mit der Waffe daran zu hindern. Wegen reflexartiger Empörung und “widerwärtiger” Medienberichterstattung, wie der Urheber selbst schreibt, wurde die Veröffentlichung zunächst abgesagt. Mehr…
Tolle Trekkie-Tür: Ein amerikanischer Star-Trek-Fan holte sich mit einer luftdruckgesteuerten Schiebetür das Enterprise-Gefühl ins Eigenheim. Er baute eine Tür zu seinem Schlafzimmer, die auf Knopfdruck mit dem stilechten Zischen öffnet. Dieses Türerlebnis möchte er mit anderen teilen und veröffentlichte hier die Bauanleitung dazu. Im folgenden Video stellt er die Schiebetür vor Mehr…
“Don’t shoot the messenger for revealing uncomfortable news”, schreibt Assange in der australischen Zeitung. Der seit gestern in Großbritannien inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange verteidigt seine Enthüllungs-Platform weiterhin. So zitierte die Tageszeitung “The Australian” den 39-Jährigen, dass sein Projekt jetzt nach seiner Verhaftung “wichtiger denn je” sei Mehr…
Der rosa Riese von T-Online verbot dem zwar kommerziell aber idealistisch handelnden Anbieter den Verkauf von anonymen Prepaid-Karten simonym.com. Dieser wurde wegen dem “unberechtigten Vertrieb” von Prepaidkarten von einer beauftragten Anwaltskanzlei abgemahnt, welche dafür nun die Kosten in Höhe von 1379 Euro haben.
“Mein Angebot hat bei weitem nicht so viel an Gewinn abgeworfen, dass diese Kosten ohne weiteres bezahlt werden könnten. Für mich ist es damit nicht mehr möglich, dieses Angebot weiterhin zu betreiben. Es wäre aber ausgesprochen wünschenswert, wenn die Rechtslage für etwaige Nachfolger geklärt werden würde, um ein gewisses Maß an Rechtssicherheit zu erlangen, weswegen gegen den Mahnbescheid Widerspruch erhoben werden wird, damit T-Mobile Klage erheben muss.”
(Betreiber Norbert Auler gegenüber gulli.com)
T-Online begründete die Forderung nach einer Unterlassungserklärung, da “der Verkauf der ungenutzten SIM-Karten auf gewerblicher Basis durch Dritte nicht legal” sei, ohne vorher um Erlaubnis zu bitten. Laut den rosa AGBs sei eine anonyme Nutzung des Prepaid-Dienstes nicht erlaubt, da die Personendaten dem Konzern bekannt sein müssen. Es könne durch die fehlende Zuordnung der Adressen zum missbräuchlichen Verhalten der anonymen Nutzer kommen, angefangen von belästigenden Anrufen bis hin zur Vorbereitung terroristischer Handlungen.
Soll heissen, wer anonym handelt, muss ja illegal handeln!
Neueste Kommentare