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Archiv für die Kategorie ‘Netzpolitik’

WikiRebels: Wikileaks-Dokumentation per Stream zu sehen

13. Dezember 2010 Keine Kommentare

Zwei schwedische Journalisten, Bosse Lindquist und Jesper Huor, begleiteten Julian Assange insgesamt sechs Monate lang und brachten nun einen einstündigen Dokumentarfilm heraus. Wikileaks-Aktivisten wurden diesen Sommer interviewt, während sie die Irak-Dokumente aufbereiteten, die mittweile die US-Regierung in Aufruhr versetzte. Der Film gibts mittlerweile bei vimeo hier: Mehr…

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Wikileaks: Infowar statt Cyberwar

11. Dezember 2010 Keine Kommentare

Das Wort ist stärker als das Schwert. Die Wikileaks-Sympathisanten, die unter dem Namen “anonymous” auftreten, rufen dazu auf, die Leaks der Enthüllungsplattform im Internet zu verbreiten – anstatt die Webauftritte von Unternehmen anzugreifen, die Wikileaks die Unterstützung untersagten. Das sagt zumindest eine Flyervorlage, die im Netz kursiert. Wörtlich steht dort folgendes: Mehr…

Forscher: Wikileaks ist unabschaltbar

11. Dezember 2010 Keine Kommentare

Egal wie viele Angriffe, Kündigungen und Verbote auf die Enthüllungsplattform Wikileaks abzielen, die Seite ist nicht vom Netz zu kriegen. James Cowie, Chief Technology Officer der Firma Renesys untersuchte in den letzten Wochen die Verfügbarkeit von Wikileaks im Netz. Seitdem die kritischen Geheimdienstberichte veröffentlicht worden sind, ist die Domain wikileaks.org ständigen Angriffen ausgesetzt. Aber weder die Kündigung des Amazon-Webspace, noch die der Spendenmöglichkeit via Paypal, Visa und Mastercard lässt den umstrittenene Inhalt aus dem Netz verschwinden. War die .org Domain nicht erreichbar, wich man auf wikileaks.ch aus. Per Twitter wurden sogar reine IP-Adressen ausgetauscht, worunter Wikileaks-Inhalte erreichbar waren.

Das dezentrale Internet machts möglich, Wikileaks ist nicht klein zu kriegen.

Verbote machen Computerspiele attraktiver

9. Dezember 2010 Keine Kommentare

Das Verlangen nach der verbotenen Frucht: Warnhinweise auf Film- und Computerspielpackungen machen für Spieler die  Artikel erst richtig interessant. Das will die Uni Erfurt und die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover nun festgestellt haben. Jugendliche sollen einen Drang haben, “eben gerade solche Titel zu nutzen, für die sie eigentlich zu jung sind”, behaupten die Experten. Dieses Phänomen dürfte weder neu noch überraschend sein, denke man an den “Parental Advisory”-Hinweis amerikanischer Tonträger, der vor unfläten Texten “warnen” soll und schließlich zur Kult-Auszeichnung wurde. Mehr…

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1378km: DDR-Grenzzaun-Shooter wird doch veröffentlicht

9. Dezember 2010 Keine Kommentare

Das umstrittene Computerspiel “1378(km)”, das schon Anfang Oktober erscheinen sollte, wird morgen in einer Präsentation nun doch veröffentlicht. Anschließend soll es eine Podiumsdiskussion geben, denn in dem Halflife-2-Modifikation schlüpft man in die Rolle von DDR-Flüchtlingen oder Grenzsoldaten, und darf versuchen zu entkommen bzw. andere auch mit der Waffe daran zu hindern. Wegen reflexartiger Empörung und “widerwärtiger” Medienberichterstattung, wie der Urheber selbst schreibt, wurde die Veröffentlichung zunächst abgesagt. Mehr…

Internet-Adventskalender: Kindern werden zu viele Daten entlockt

8. Dezember 2010 Keine Kommentare

Firmen nutzen Online-Adventskalender zum Daten sammeln bei Kindern. Fast immer müssen mehr Angaben hinterlassen werden, als eigentlich benötigt. Das hat die Verbraucherzentrale NRW festgestellt, indem sie insgesamt 18 Adventskaldender im Internet überprüfte. Für eine Gewinnbenachrichtigung reiche die E-Mail-Adresse völlig aus, die Stichprobe ergab aber, dass die Unerfahrenheit und Spielfreude der Kinder oft ausgenutzt werde, um an weitere personenbezogene Daten zu kommen. Mehr…

Assange inhaftiert und verteidigt Wikileaks

8. Dezember 2010 Keine Kommentare

asd“Don’t shoot the messenger for revealing uncomfortable news”, schreibt Assange in der australischen Zeitung. Der seit gestern in Großbritannien inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange verteidigt seine Enthüllungs-Platform weiterhin. So zitierte die Tageszeitung “The Australian” den 39-Jährigen, dass sein Projekt jetzt nach seiner Verhaftung “wichtiger denn je” sei Mehr…

Verbrennt die Killerspiele!

19. Oktober 2009 Keine Kommentare

Ein weiter Beitrag zur Säuberung unserer mit digitaler Gewalt vergifteten Kultur soll hier nicht vorenthalten werden: Das nach dem Amoklauf von Winnenden gegründete Elternbündnis entsorgte am Samstag medienwirksam die Ursachen, die die schreckliche Tat  verantworten. Mehr…

KategorienALLES, Netzkultur, Netzpolitik, Querblick Tags:

Wer hat uns verraten? Die Freien Demokraten….

19. Oktober 2009 Keine Kommentare

fdpschäubleMan ist sich einig bei der Sicherheitspolitik. Natürlich werden die freiheitlichen “Errungenschaften” der FDP-Unterhändler bei den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen als Erfolg suggeriert. Diese Errungenschaften sind keine, da es in keinem Punkt einen echten Wechsel geben wird. Alles wird erstmal nur ausgesetzt, eingeschränkt und aufgeschoben – Gesetzesrücknahme aber Fehlanzeige. Statt Netzsperren mit dem berühmten Stoppschild soll nun erstmal versucht werden, kinderpornographische Seite zu löschen. Die Online-Durchsuchung wird mit einigen juristischen Hürden mehr erweitert und die Nutzung der Vorratsdatenspeicherung soll auf “schwere Gefahrensituationen” beschränkt werden. In der Opposition und erst recht im Wahlkampf war die FDP ausnahmslos gegen alle drei Maßnahmen. Keines der Vorhaben kippte ganz. Im Gegenteil, die FDP kippte. Mehr…

Piratenpartei ohne Piratinnen

16. September 2009 12 Kommentare

pirategirlFrüher oder später musste es ja so weit kommen. Das Thema der gleichberechtigen Sprache schlummerte förmlich im Themenwust der relativ jungen Piratenpartei, die ohnehin schon viel zu sehr damit beschäftigt ist, ihr Positionsspektrum auszuweiten. Also war es eigentlich nur ne Frage der Zeit, bis das Gespenst des Feminismus den innerparteilichen Diskurs erreichte und die Bombe platzen ließ, indem der Parteitag eine explizite Gleichstellungsforderung ablehnte. “Pirat” sei eine geschlechtsneutrale Anrede. Prompt feuerte die Blogosphäre mit Empörung und beißenden Zynismus der aufgekommenen Forderung nach beidgeschlechtlichen Formulierungen entgegen. Diese Reaktion ist geradezu üblich für alle Gruppen, die reflexartig aufgrund des beißenden Sprachempfinden das generische Maskulinum bevorzugen und sich deswegen leider keine tieferen Gedanken machen über den Sinn einer gleichgeschlechtlichen (Schrift-)Sprache.
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