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Wikileaks: Infowar statt Cyberwar

Das Wort ist stärker als das Schwert. Die Wikileaks-Sympathisanten, die unter dem Namen “anonymous” auftreten, rufen dazu auf, die Leaks der Enthüllungsplattform im Internet zu verbreiten – anstatt die Webauftritte von Unternehmen anzugreifen, die Wikileaks die Unterstützung untersagten. Das sagt zumindest eine Flyervorlage, die im Netz kursiert. Wörtlich steht dort folgendes:

“Gentlemen, wir haben ihnen bestenfalls ein blaues Auge verpasst. Das Spiel hat sich geändert. Und das muss unsere Strategie auch.

OPERATION: LEAKSPIN

Schaut euch die bisherigen Leaks an. Sucht die besten Leaks, die bisher am wenigsten Aufmerksamkeit hatten. Schreibt Zusammenfassungen davon, zusammen mit der vollständigen Quelle. Ermutigt die Leser, mehr darüber zu lesen. Macht 1- bis 2-Minuten-Videos für YouTube, in denen ihr die Leaks vorlest. Nutzt irreführende Tags, alles von “Tea Party” bis “Bieber” Veröffentlicht Ausschnitte der Leaks ÜBERALL: Nachrichten-Kommentare, Fan-Foren etc.

Sie haben keine Angst vor der LOIC [Low Orbit Ion Cannon, das DDoS-Tool von Anonymous, d. Red.], sie haben Angst vor der Entblößung (und Aufdeckung). Der Spaß beginnt 9:00 pm EST.

Der besagte Spaß begann also nach unserer Zeitrechnung Samstag morgen um 3 Uhr. Erkennbare Erfolge werden wohl nicht sofort, sondern wenn überhaupt, erst allmählich erkennen zu sein.

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