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Archiv für Januar, 2007

Der Killerspiele-Aktionismus ist Opium fürs Volk

16. Januar 2007 1 Kommentar

Allein heute warens wieder drei (1, 2, 3) Meldungen beim beliebtesten IT-Nachrichtendienst Deutschlands, die sachlich über die aktuelle “Anti-Killerspiele-Politik” berichten. Wer glaubt, der berichtende Journalismus hat eine geringere manipulativere Wirkung in Sachen Volksmeinung als der kommentierende Journalismus, irrt schon im Denkansatz. Es fängt schon bem redigieren an, der “Auslese” der Nachrichten und eben auch wie oft und intensiv darüber berichtet wird. Was dabei rauskommt ist klar. Dem Volk wird der zunächst logische und vereinfachte Zusammenhang von Killerspielen und Amokläufen vorgesetzt, welcher dank der allgemeinen Denkfaulheit genauso übernommen wird. Mehr…

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CC lizensiertes Buch “Wissen statt Eigentum” von der BpB

10. Januar 2007 Keine Kommentare

wissen_eigentum.jpgUnd gleich noch ein Buch…. “Wissen und Eigentum” von Jeanette Hofmann ist bei der Bundeszentrale für politsiche Bildung erschienen. Es ist zwar schon einige Zeit lang drausse, ich möchte es aber trotzdem hier vorstellen. Auch wenn ich es nicht gelesen habe, ist es unabhängig vom Inhalt, der laut Titel vielversprechend klingt, empfehlenswert. Allein schon wegen der kostenlosen Verbreitung als PDF per Internet. Als Printausgabe kostet das Buch 2 Euro.

Besitzen Autoren ihre Werke? Ist Wissen ohne rechtlichen Schutz vermarktbar, verwertbar oder wertlos? Dieser Sammelband gibt in 15 Beiträgen einen Überblick über die sich wandelnde Beziehung zwischen Wissen und Eigentum. In so verschiedenen Bereichen wie der klassischen Musik, der traditionellen Heilkunde in Mexiko oder dem Handel mit den Adressdaten werden die Auswirkungen der Behandlung von Wissen als Eigentum anschaulich erläutert. Aktuell spiegelt sich das Thema wider in der Diskussion um das Urheber- und Patentrecht sowie bei Fragen des Markenschutzes.

Das Buch gibts HIER zum Download und bestellen.

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Buchvorstellung: Freiheit statt Freibier

5. Januar 2007 1 Kommentar

Buchtitel Freiheit statt FreibierSpannend, informativ und äußerst lesenswert ist das Buch vom Publizisten Edvard Viesel für jeden Menschen, der sich einen Funken für die Belange der computerisierten Informationsgesellschaft interessiert. Das Buch hat den Flair eines Gemischtwarenladens, was den Reiz aber erst richtig ausmacht. Von der Geschichte der Freien Software, über das Urheberrecht, die (alten und neuen) Lizenzen und digitale Kontrollsysteme, bis hin zur “Praxis als gelebte Selbstbestimmung”, wie es Viesel nennt, behandelt er nahezu sämtliche Aspekte des digitalen, globalen Dorfes. Diese Praxis ist nichts anderes als eine gelungene Einführung in die anwenderfreundliche Benutzung eines Linuxsystems. Mehr…

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